Arusha
In Arusha, einer im Nordosten Tansanias gelegenen Stadt, leben etwa eine viertel Million Menschen. Die Lage der Stadt auf 1.400 Meter Höhe am Fuße des Mount Meru beschert den Einwohnern fast ganzjährig ein sehr angenehmes trocken-kühles Klima.
In der Nachbarschaft befinden sich die berühmten Nationalparks Tansanias. Arusha ist Ausgangspunkt für die sogenannte “Northern Circuit” Safari. Die Nationalparks Serengeti, Ngorongoro, Lake Manyara und Tarangire sowie der Kilimandscharo und die Olduvai-Schlucht liegen alle in der näheren Umgebung.
In Arusha gibt es neben zahlreichen Schulen und Universitäten auch viele Krankenhäuser. Internationale Anbindung besteht über den Kilimanjaro International Airport. In der Stadt haben sich außerdem der Internationale Strafgerichtshof für Ruanda sowie viele weitere internationale Organisationen und deren Mitarbeiter niedergelassen.
Arusha ist eine sehr sympathische und sichere afrikanische Stadt - mit ihren stets freundlichen und lächelnden Einwohnern bietet sie ein gutes Umfeld für freiwillige Helfer.
Internationale Anbindung besteht über den Kilimanjaro International Airport und ist etwa eine halbe Autostunde von Arusha entfernt. Viele wählen allerdings den Flug nach Nairobi, Kenya, und danach die 4-5 –stündige Busfahrt nach Arusha.
Moshi
Moshi ist kleiner als Arusha, am Südhang des Kilimandscharo gelegen und etwa eine Autostunde von Arusha entfernt. Verschiedene Unternehmen der Fertigungsindustrie sind in Moshi angesiedelt. Die Stadt blickt auf eine Geschichte als kommerzielles und industrielles Zentrum in Nord-Tansania zurück. Hier leben vorwiegend Angehörige der Volksgruppen der Chagas und der Massai. Die Stadt selbst ist beschaulich und verfügt über ein großes Krankenhaus und mehrere ausgezeichnete Schulen. Moshi ist darüber hinaus auch Ausgangspunkt für Berg- und Klettertouren sowie für den Kilimandscharo Marathon.
Massai Dörfer
Die Massai sind ein halbnomadischer Volksstamm, der hauptsächlich von der Rinderhaltung lebt. Obwohl sich einige in die tansanischen und kenianischen Gesellschaftsstrukturen integriert haben, sind die Massai ihrem traditionellen Hirtendasein im Großen und Ganzen treu geblieben. Sie leben in einer patriarchalischen Gesellschaftsordnung, in der die meisten größeren Entscheidungen von den Dorfältesten getroffen werden; mündlich tradierte Gesetze und Bräuche bestimmen den Alltag. Rinder sind ein wichtiger Bestandteil ihrer Kultur, persönlicher Wohlstand bemisst sich nach der Größe der Herde und der Zahl der Kinder. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Unterkunft
Freiwillige Helfer in Arusha werden abhängig von ihrem Projekt an verschiedenen Orten untergebracht. Die meisten Freiwilligen leben mit einer tansanischen Familie in der Nähe ihres Einsatzortes zusammen und erhalten 3 Mahlzeiten pro Tag, Wasser zum Duschen und für die Wäsche. Alle Gastfamilien werden auf Herz und Nieren geprüft, bevor sie Freiwillige aufnehmen dürfen.
Für einige Projekte werden separate Gästehäuser angeboten, manche bieten auch Gruppenunterkünfte für Freiwillige vergleichbar einer Pension an. Es gibt jedoch stets einen Wachmann sowie eine Haushälterin, die Mahlzeiten zubereitet und sich um die Wäsche kümmert.
Freiwillige in ländlichen Gebieten haben die Möglichkeit der Unterbringung in einer traditionellen Boma bei einer Massai-Familie. Diese Form der Unterkunft ist etwas abenteuerlicher, da Strom und fließendes Wasser hier in der Regel nicht vorhanden sind.
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