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Cusco

Eine typische Straße in Cusco. Die antiken Grundmauern der Inka, auf denen das heutige Gebäude steht,  sind deutlich zu sehenCusco ist die älteste Stadt in der westlichen Hemisphäre und gehört seit 1983 zum UNESCO Weltkulturerbe. Cusco hat heute etwa 300.000 Einwohner, was einer Verdreifachung in den letzten 20 Jahren entspricht. Alternative Schreibweisen sind „Cuzco“ (gebräuchlich bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts), Qusqu (Alt-Quechua) und Qosqo (modernes Quechua). Die Stadt liegt 3.500 Meter über dem Meeresspiegel und wird von 5 Gebirgszügen umgeben, einige davon sind bis zu 6.000 Meter hoch.

Cusco war die Hauptstadt von Tahuantinsuyu, dem Inkareich, das einen Großteil des Gebietes der heutigen Länder Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Chile und Argentinien umfasste. Die antiken Stadtplaner wollten der Metropole die Form eines Pumas geben. Nach der Legende der Inka wurde die Stadt von Sapa Inca Pachacuti erbaut, dem Mann, der aus dem Königreich von Cusco, einem verschlafenen Stadt-Staat, das gewaltige Tahuantinsuyu-Imperium machte. Cusco, die Wiege der Inkazivilisation, liegt in der Nähe der bedeutendsten Inkaruinen, Paläste und Tempel. Die bekannteste Ruinenstadt ist Machu Picchu, Winterresidenz der Inka-Herrscher und Welterbestätte.

Eine Wandmalerei in einen Straße in Cusco

Nach der Ankunft der Spanier konnte die Stadt vom Handel mit Spanien profitieren und wurde sehr reich. Auch heute noch sind die umliegenden Regionen eine bedeutende „Kornkammer“ (Getreide, Gerste, Quinoa) und liefern Tee, Kaffee und Gold.

Im modernen Cusco verschmelzen die Architekturen aus den Zeiten vor den Inkas, aus der Inka-Epoche selbst und aus der Kolonialzeit. Von den Inkas erbaute gewaltige Mauern geben die Richtung der Straßen vor und sind sogar Fundament für neuere Gebäude. 1950 legte ein starkes Erdbeben lange verschüttete Grundmauern frei und zerstörte die darauf errichteten Gebäude. Die antiken Fundamente und Grundmauern blieben aber unversehrt.

Panorama von Cusco

Das Stadtzentrum, die ausgedehnte Plaza de Armas, wurde einst von Palästen gesäumt, die heute beeindruckenden Kathedralen gewichen sind. Einheimische, die Quechua sprechen, tragen noch heute ihre traditionellen Kostüme und betrachten sich mit Stolz als Nachfahren der Inka. Es gibt viele Märkte, Läden und Straßenverkäufer, die Souvenirs, Stoffe, Kleider, Lebensmittel, Geräte und alle sonst erdenklichen Waren, die Sie als freiwilliger Helfer benötigen werden, verkaufen.

Plaza de Armas im Zentrum von Cusco

Wie lange Sie auch bleiben, Langeweile werden Sie in Cusco garantiert nie verspüren. Für Ihre Freizeitgestaltung stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen: ein Besuch der Kirchen aus der Kolonialzeit, die Inkaruinen, Wandern oder das Nachtleben in Cusco.

Der internationale Flughafen Alejandro Velasco Astete International Airport (CUZ) verbindet Cusco mit der Welt; von Lima aus ist die Stadt auf dem Luftweg innerhalb von einer Stunde zu erreichen. Weitere Informationen entnehmen Sie der offiziellen Website von Cusco (auf Spanisch). Mehr über die Quechua-Sprache erfahren Sie hier. Auch gibt es viele andere Themen, die auf Quechua behandelt werden.

 

Unterkunft

Freiwillige Helfer in Cusco werden bei Gastfamilien untergebracht. Sie sorgen für eine angenehme und einladende Umgebung für unsere Teilnehmer und helfen bei der Gewöhnung an die dortigen Sitten und Gebräuche. Sie bieten auch ein gewisses Maß an Sicherheit, indem sie darauf hinweisen, was man tun und was man besser vermeiden sollte, in welchen Gegenden man sich sicher bewegen kann und was man während einer Stadtrundfahrt zu sich nehmen sollte.

Die Unterkunft bei einer Gastfamilie stellt eine günstige und angenehme Möglichkeit dar, das Leben in Peru in seiner unverfälschten Form zu erleben. Somit ist auch sichergestellt, dass unsere Teilnehmer eine schöne Unterkunft haben, 3 Mahlzeiten am Tag erhalten und gleichzeitig ein ausgezeichnetes Umfeld vorfinden, um ihre Spanischkenntnisse zu verbessern. Alle Gastfamilien werden auf Herz und Nieren geprüft, bevor sie Freiwillige aufnehmen dürfen.

 

Bilder von Projekten in Indien