Kenia
Viele Menschen haben sofort ein Bild von Kenia im Kopf, wenn sie an Afrika denken. Kenia ist eine ehemalige britische Kolonie und wird aufgrund der großen Anzahl von Funden früher Hominiden (wie etwa der Homo habilis und der Homo erectus) auf seinem Staatsgebiet auch als Wiege der Menschheit bezeichnet. Im Jahre 1963 erlangte Kenia seine Unabhängigkeit. Seitdem verzeichnet Kenia konstante wirtschaftliche und politische Fortschritte.
Das Land ist sehr vielfältig und beheimatet viele Volksstämme, Englisch und Suaheli sind jedoch weit verbreitet. Zu den größten Volksgruppen zählen die Kikuyu, die Luo und die Kalenjin. Fast dreiviertel aller Kenianer bezeichnen sich als Christen unterschiedlicher Konfessionen, der Rest sind Anhänger verschiedener islamischer Glaubensrichtungen und Naturreligionen.
Lebensraum der Wildtierarten bedroht, wie z. B. der Massai Mara Nationalpark, in dem man Afrikas “Big Five” (Nashorn, Löwe, Leopard, Elefant und Büffel) bewundern kann. Das Mount-Kenya-Massiv ist das größte Bergmassiv des Landes. Im vom Rift Valley zweigeteilten kenianischen Hochland befinden sich die fruchtbarsten Regionen. Obwohl neuere Entwicklungen Erfolge im Tourismusbereich zeigen, bleibt die Landwirtschaft nach wie vor ökonomische Grundlage.
Weitere Informationen: Wikipedia United Nations NationMaster
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