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Sport-Hilfsprojekte in Indien

VTINSP1-2 - Weitere Hilfsprojekte

VTINSP1 - Rajasthan / VTINSP2 - Himachal

Freiwillige Helfer sind für einen Aufenthalt von mindestens 4 Wochen willkommen.

Obwohl sich Sport in Indien überaus großer Beliebtheit erfreut, steht Athletik in den Schulen weit unten auf der Prioritätenliste. Sportliche Aktivitäten und Einrichtungen werden von der Regierung nicht in ausreichendem Maße unterstützt, so dass vielen Kindern die regelmäßige Ertüchtigung fehlt, die nicht nur Spaß macht, sondern auch zur Förderung ihrer Motorik dient und ihre soziale Kompetenz im Hinblick auf die Teamfähigkeit stärkt. Am dringendsten werden jedoch Lehrer benötigt, die den Kindern verschiedene Sportarten näherbringen, Vorbildfunktion übernehmen und als Trainer für sie fungieren können.

Dieses Projekt möchte mit freiwilligen Helfern die im regulären Sportunterricht klaffende Lücke schließen. Unsere Teilnehmer durchlaufen zunächst ein Orientierungsprogramm, das ihnen dabei helfen soll, sich mit kulturellen Gesichtspunkten der indischen Gesellschaft vertraut zu machen und sie für ihre Tätigkeit als Sportlehrer in den darauffolgenden Wochen vorbereitet.

Die notwendige Unterstützung sowie Ausstattung wird gestellt. Sportliche Aktivitäten können von den Teilnehmern während der dafür vorgesehenen Unterrichtszeiten oder als Abendveranstaltung in Eigenverantwortung durchgeführt werden. Zu den beliebtesten Sportarten gehören Volleyball, Basketball, Fußball und Kricket. Man ist hier aufgeschlossen für weitere Sportarten und Spiele.

Auch der Ausbau von Sportanlagen und –möglichkeiten ist Bestandteil dieser Arbeit. Die Bandbreite reicht hier vom Anlegen eines Volleyball-Platzes über die Einteilung eines Fußballfeldes inklusive Anfertigung von Fußballtoren bis hin zur Ausbesserung von Sportgeräten.

 


 

Bitte beachten Sie: freiwillige Helfer in Indien werden erst nach ihrer Ankunft am Projektort einem konkreten Projekt zugeteilt. Dort informieren sie sich zunächst über die verschiedenen zur Auswahl stehenden Einsatzmöglichkeiten und können so eine fundiertere Entscheidung für das von ihnen bevorzugte Aufgabengebiet treffen.

Es gibt eine Reihe von Gründen für diese Vorgehensweise. Es kommt zum Beispiel vor, dass sich manche freiwilligen Helfer aufgrund ihrer Erfahrungen für ein ganz bestimmtes Projekt besonders gut eignen, was sich aber erst im praktischen Einsatz vor Ort herausstellt. Zudem gibt es für die Gemeinde einen ganzheitlichen Entwicklungsplan; mit anderen Worten: es laufen stets mehrere Projekte in einer Gemeinde gleichzeitig. Wir sind gehalten, die Verfügbarkeit von freiwilligen Helfern für so viele Projekte wie möglich sicherzustellen. Falls alle Helfer ein ganz bestimmtes Projekt bevorzugen würden, hätten wir für dieses Projekt zu viele Leute und für ein anderes zu wenig.

Aus diesem Grunde bitten wir unsere Teilnahmekandidaten auch, bei der Bewerbung ihre 3 bevorzugten Wahlmöglichkeiten anzugeben. Die konkreten täglichen Aufgaben für jeden Projekttyp haben wir auf unserer Website aufgeführt. Für jeden Projektplatz stehen mehrere Alternativen zur Auswahl – d. h., es gibt mehrere Schulen, mehrere Waisenhäuser usw. – und unsere Teilnehmer werden nach den oben genannten Kriterien zugeteilt.