Umweltschutz in Brasilien
Freiwillige Helfer sind für einen Aufenthalt von mindestens 2 Wochen willkommen.
Dieser Nationalpark wurde 1961 mit dem Ziel gegründet, im Stadtgebiet von Rio de Janeiro eine große Grünfläche zu erhalten. Er hat sich zu einem der beliebtesten Nationalparks Brasiliens entwickelt. In diesem Tropenwald mitten im Stadtgebiet kommen verschiedene Arten des Atlantischen Regenwaldes vor (“Mata Atlântica”). Diese grüne Lunge der Stadt hat eine ausgleichende Wirkung auf die Temperatur, trägt zur Wasserversorgung bei und ist Bestandteil der grünenden Gebirgssilhouette, die so kennzeichnend für Rio de Janeiro ist.
Der Park beheimatet eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt, Naturschönheiten wie Wasserfälle und Höhlenformationen sowie architektonische Highlights von großem geschichtlichem und künstlerischem Wert, wie zum Beispiel die Christusstatue.
Freiwillige Helfer werden für Einsätze von mindestens 20 Wochenstunden zur Unterstützung bei folgenden Tätigkeiten benötigt:
- Baumpflanzung
- Bestandsaufnahme bedrohter Pflanzen- und Tierarten
- Unkrautbekämpfung
- Renaturierung von Lebensräumen
- Errichtung von umzäunten Naturschutzgebieten
- Denkmalpflege
- Aufforstung
- Geführte Touren für Besucher
- Anlegen und Instandhaltung von Fußwegen
- Englischunterricht für die Parkmitarbeiter
Freiwillige Helfer sind für einen Aufenthalt von mindestens 2 Wochen willkommen.
Bei diesem Projekt in etwa 30 Kilometer Entfernung vom Stadtzentrum Curitibas handelt es sich um ein Wildtiergehege mit Aufzuchtstätte für Jaguare. Es wurde 2003 ins Leben gerufen, als man einen Jaguar auf einem privaten Bauernhof entdeckte. Heute beherbergt, versorgt und behandelt die Einrichtung über 1000 Tierarten, viele davon sind vom Aussterben bedroht.
Ziel ist es, die Population gefährdeter Wildtierarten zu erhalten, in Zukunft durch Auswilderung zu vergrößern und besser zu überwachen. Dazu werden die Techniken zur Aufzucht in Gefangenschaft weiterentwickelt und verbessert, man tauscht nützliche Informationen mit anderen ähnlich gelagerten Initiativen aus. Diese Bemühungen bewerkstelligt ein spezialisiertes Team, das sich aus Experten unterschiedlicher Einrichtungen zusammensetzt.
Freiwillige können sich um die Tiere kümmern und sie versorgen. Auch bedrohte Pflanzenarten werden hier konserviert. Helfer werden von 07:00 bis 17:00 Uhr benötigt (mit einer 2-stündigen Mittagspause), um:
- Tiere zu füttern
- Gehege zu säubern
- Tierärzte zu unterstützen
- Bäume zu pflanzen
- Trampelpfade zu erhalten
Als Teilnehmer sollte man hier kein buntes Nachtleben erwarten. Alkoholische Getränke sind strikt verboten. In etwa 3 Kilometer Entfernung gibt es einen kleinen Ort mit Postamt, Bank, Apotheke, Markt, Krankenhaus und weiteren Einrichtungen. Bitte beachten Sie, dass sich die Ernährungsanforderungen von Vegetariern oder Veganern bei diesem Projekt nicht erfüllen lassen.
Folgende Ausstattung ist unbedingt erforderlich:
- Lange und bequeme Hosen
- Regenkleidung
- Arbeitsschuhe
- Bettwäsche, Badehandtuch
- Hut mit breiter Krempe
- Insektenschutz
|